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Wir und unser Betrieb

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Über uns

Wir, Magdalena und Ulrich Jost-Gerber, Magdalena und Ulrich Jost-Gerber sind seit 1997 hier auf diesem Heimwesen. Zwei Jahre waren wir Pächter, bis der Besitzer, der Kanton Bern, im Jahr 2000 uns den Kauf der Liegenschaft anbot. Natürlich ergriffen wir die Gelegenheit und sind nun also Besitzer vom Jucken.

Jucken

Was uns hierher trieb? Das ist eine lange Geschichte; hier die Kurzversion: Wir kennen uns schon seit 1985, kommen beide aus der Landwirtschaft wollten aber eigentlich nicht Bauern werden. 1995 sahen wir einen Bericht über Schottische Hochlandrinder und gingen kurzum auf die Suche nach solchen Tieren. In Sumiswald machten wir einen Züchter ausfindig und schon ging's los, Tiere schauen. Dummerweise lag da gerade ein vierzehn Tage altes Kälblein im Gras und sah uns mit grossen Augen an. Platsch!! Mitten ins Herz. Nach Hause und sofort auf die Suche nach einem Bauernhof .Wie gesagt, das ist die Kurzversion.

Heute sind wir Nebenerwerbsbauern und haben ein Paradies mit diversen Tieren. Magdalena bepflanzt einen grossen Garten. Einen Teil von dem Bio-Gemüse verkaufen wir an bekannte Privatkunden. Vieles wird auf verschiedene Art verarbeitet, z.B. Sirup oder süss-saures Gemüse hergestellt. Das meiste essen wir aber täglich frisch. Wahrscheinlich sind wir deswegen selten krank! Da wir beide berufstätig sind, Magdalena bei Spitex Burgdorf und Ulrich als Mechaniker, ist unser Tag mehr als ausgefüllt. Aber die Ruhe hier und unsere Tiere entschädigen uns mehr als genug.

Unser Betrieb: Lage, Grösse, Beschaffenheit

Unser Betrieb liegt auf 800m über Meer, also bereits Bergzone1, in der Gemeinde Krauchthal, Kanton Bern. Wir bewirtschaften rund 7,5 Hektaren eigenes plus 3 Hektaren zugepachtetes Land. Wir sind ein reiner Grünlandbetrieb; rund drei Viertel unseres Landes sind Weide, auf der übrigen Fläche wird das Winterfutter, also Heu und Silo produziert. Den ganzen Betrieb bewirtschaften wir auf biologischer Basis und sind seit 2001 zertifizierter Bio-Suisse Betrieb. Zum Betrieb gehören auch 6 Hektaren Wald. Unser Land ist zum grössten Teil sehr steil und daher mit den Schottischen Hochlandrindern optimal genutzt. Ihr geringes Gewicht verursacht wenig Trittschaden, und das extensive Futter genügt Ihren Ansprüchen.

Jucken, der Hof

Winterplatz im Banzi

Nun war es der dritte Winter, dass uns unsere Jungrinder nicht mehr Kummer bereiten.

Da wir einen eigenen Stier permanent in der Herde haben, hatten wir immer Schwierigkeiten, die Jungrinder zu überwintern. Eine Fremdplatzierung musste gesucht werden, da sie nicht auf den Jucken in die Herde kommen konnten.

Wir hatten zum Glück immer jemanden, der die Tiere über den Winter nahm.

Nun, seit drei Jahren konnten wir das kleine Heimwesen (ca. 1,5 ha) von Uelis Eltern pachten. Ein Riesenglück für uns, denn ab sofort hatten wir einen geeigneten Winterplatz für unsere Jungrinder.

Nicht, dass sie dort etwa verwildern nein, Ida und Ernst versorgen sie bestens nicht nur mit Heu, nein auch mit Streicheleinheiten und kleinen Leckerli!!

Leider kann nur ein kleiner Teil des Grases zu Heu gemacht werden, da auch alles eher steil ist, aber wir haben ja auch im Sommer Tiere, die Futter wollen.

24.11.06/mj

Banzi
Banzi, permanenter Winterplatz für die Jungrinder, die noch nicht zum Stier dürfen
Banzi
Banzi
Banzi
Banzi, Ida Jost, die Mutter von Ueli
Erstellt Mai 2004; letzte Änderung: 06.01.2011, 15:14 /bsa - Impressum